In 14 km Entfernung des Standortes liegt Chania, die Hauptstadt der Provinz. Es ist ein beeindruckendes und unvergessliches Erlebnis durch die Gassen der Altstadt zu laufen, die irgendwie immer am malerischen Hafen enden – man befindet sich in einer anderen Welt weitab von allem Stress: in einer der vielen kleinen Tavernen zu sitzen, neben den griechischen Fischern griechischen Wein zu trinken und sich vom kretischen Lebensgefühl vereinnahmen zu lassen.

   Dann lockt ein Einkaufsbummel in den unglaublich gut ausgestatteten Läden, von dem man sich bei einer nostalgischen Kutschfahrt dann wieder erholen kann. Einen weiteren Tagesausflug sollte man dem venezianischen Fort widmen, in dem auch das hochinteressante Schifffahrtsmuseum untergebracht ist.

   Das archäologische Museum ist ein weiterer Höhepunkt: nicht umsonst wird Kreta die Wiege Europas genannt.. Hier findet man die 4000 -jährigen beeindruckenden Beweise einer hochstehenden minoischen Kultur und des historischen Kidonias, den Ursprüngen des heutigen Chania.

   Wenige Meter von dort findet man sich wieder in der genauso beeindruckenden, überaus lebendigen Gegenwart Chanias, der in aller Welt bekannten Markthalle, dem Herz der Stadt. Von dort wiederum ist es nicht weit zur Seele: dem Grab des großen Freiheitskämpfers E. VENIZELOS.

   Es ist einen Besuch wert, schon allein des grandiosen Blicks wegen den man hier hat über die ganze Bucht: die Stadt, die Berge, das Meer.

   Ein weiterer Ausflug sollte nach Therissos führen, hinein die wilde Schlucht: eine Begegnung mit der unberührten Natur Kretas.

 Hier in der Nähe ist nun auch das Museum für E. Venizelos neu eröffnet worden.

   Anschließend kann man eines der zahlreichen authentischen kretischen Restaurants besuchen und die schmackhafte und bekanntermaßen sehr gesunde mediterrane Küche genießen.

   Für die kleinen und großen Freunde des nassen Vergnügens ist der Wasserpark  „ Limnoupolis „  das richtige, eine riesige Anlage mit phantastischen Wasserrutschen.

   Wer vom Plantschen genug hat, kann sich hinter das Steuer eines Gokarts klemmen und mal so richtig Gas geben - wer dagegen näher an der Natur bleiben möchte, schwingt sich auf den Rücken eines Pferdes und erlebt Kretas Ölbäume auf diese Weise hautnah – ein wunderbares Erlebnis !

   Da Platanias verkehrstechnisch gesehen sehr zentral liegt, kann man sich nach und nach auch den Rest der Insel problemlos erschließen. Man sollte Fallassarna mit dem historischen Hafen und den endlosen Sandstränden nicht auslassen: nur eine halbe Stunde entfernt! Noch dichter liegt Kastelli mit seinem malerischen Hafen und den zahlreichen Fischtavernen, ein guter Ausgangspunkt für Fahrten auf Nachbarinseln wie Kythira, Ballo, zur Halbinsel Gramvoussa mit ihrer alten Burg oder sogar, etwas weiter, zum Peleponnes hin.

   Im Süden der Insel ist Paleochora einen Besuch wert, voller Tavernen, Bars und Souvenirläden… möchte man dann noch näher an Afrika ran, kann man von hier aus die Fähre nehmen zur letzten südlichen Bastion Europas, der Insel Gavdos.

   Den Rückweg kann man wählen über Chora Sfakion, vorbei an der größten Schlucht Europas, der Samaria, und man sollte auch dem malerischen Fischerdorf Loutro einen Besuch abstatten, das bis heute von der Anbindung an eine Straße verschont geblieben und somit völlig autofrei ist.

Wenn man schon mal in der Gegend ist, sollte man sich eine geführte Wanderung in die Levka Ori oder zum Omalos nicht entgehen lassen. Es handelt sich um einen der größten und schönsten Naturparks Europas.

   Der Omalos ist der höchste Punkt und Abstiegseingang(genannt Xuloskala) zur bereits erwähnten Samariaschlucht. Hier gibt es auch  Übernachtungsmöglichkeiten, um dann die Wanderung in aller Herrgottsfrühe starten zu können und so der starken Mittagshitze zu entgehen. Entsprechendes Schuhwerk ist angebracht, Wasser sollte man auf jedenfall mit sich führen und auch etwas zu essen, es sind immerhin knappe 16 km zu bewältigen.

Chania verfügt außerdem über zwei Seen in unglaublich schöner Lage, Biotope für zahlreiche Lebensformen pflanzlicher und tierischer Art.

   Der eine, der See von Agias,  ist nur ¼ Stunde von Platanias entfernt. Man kann hier wunderbar am See spazieren gehen, und in einer der beiden Tavernen Kaffee trinken.

   Der See von Kourna ist eine ¾ Stunde entfernt – in Richtung Rethimnon – ein Ausflug, der wunderbar zu verbinden ist mit einer Besichtigung dieser beschaulichen Stadt. Aber man kann auch so einige Stunden hier verbringen, es gibt Tretboote und Kanus zu mieten und dem Schwimmen im klaren Wasser des Sees mit Blick auf die umliegenden Berge der Levka Ori steht auch nichts im Wege.

   Diese kleine Aufzählung an Sehenswürdigkeiten wird der grandiosen Insel Kreta nicht im Mindesten gerecht - hier ist nun Ihr eigener Entdeckergeist gefragt, je nach Zeit, die Ihnen zur Verfügung steht .

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